unglaublich aber wahr! nach sechs monaten freistellung, einem monat und ein paar tagen arbeitslosigkeit habe ich endlich mein (dienst-)zeugnis von meiner ex-firma erhalten!
man sollte meinen, dass es einer firma nach sechsmonatiger freistellung klar sein sollte, dass dieser kandidat gekündigt ist. nimmer zurückkommt. die abmeldungen von sämtlichen sozialeinrichtungen waren schnell da. aber mein zeugnis … tja, dem musste ich einige male hinterher telefonieren!
leute, wie schaut das denn aus? man bewirbt sich, die vielleicht-chefs wollen zeugnisse sehen. schon beim bewerben. man vertröstet die personalprofis wegs des einen wichtigen zeugnisses, das noch ausständig ist. klingt schon mal komisch. und wichtig ist es allemal – 10 jahre firmenzugehörigkeit und dann ein „baba“ sind an und für sich faktoren, die personalleute mulmig stimmen. man geht sich vorstellen und hält jenes zeugnis noch immer nicht in händen … noch einmal so komisch. vertröstungen klingen in diesem fall fahl.
und woran hat’s gelegen? bürokratie! je größer die firma, desto schlimmer der bürokratiesumpf. bis da endlich mal alle leute, die es angeht, etwas unterschreiben vergehen dekaden!
aber nun habe ich es endlich, das supertolle alle grenzen sprengende megazeugnis.
und es ist wirklich gut. verdammt gut, sogar! ohne jetzt großmächtig auftrumpfen zu wollen, aber wäre ich personalmensch, würde mir beim durchlesen ein leises „wow“ über die lippen perlen. fein!
danke firma – und danke alex, die du dieses schreiben verfasst hast!



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