Was haben Ein-Euro-Jobber mit Archäologie zu tun?
Die Sonne scheint, das Wetter mild – ein warmer Herbsttag. Die Felder sind längst beackert, trotzdem tummelt sich auf den Äckern bei Güstow in der Nähe von Prenzlau (D) eine Gruppe von Menschen herum. Immer wieder bücken sie sich und wühlen in der Erde. Die Ernte ist längst eingefahren. Was tun diese Leute also auf den Feldern?

helgoland-flint.de
Seit elf Jahren bietet die Ländliche Arbeitsfördergesellschaft Prenzlau (LAFP) Arbeitslosen und Ein-Euro-Jobbern die Möglichkeit im Auftrag eines archäologischesn Suchprojekts alte Scherben, Pfeilspitzen und Flinte (Feuersteine) zu Tage zu fördern.
Der Job ist sicherlich kein Honiglecken, doch den vielen Helferleins scheinen die archäologischen Arbeiten trotzdem Spaß zu machen.
Bislang haben die archäologischen Helfer über 170.000 Einzelstücke ausgebuddelt. Das Projekt wurde vom brandenburgischen Kulturministerium mit dem diesjährigen brandenburgischen Denkmalpreis gewürdigt!



2 Antworten bis hierher ↓
Wortman // September 15, 2009 um 9:08 |
Das ist doch auch mal ein interessanter und brauchbarer 1-Euro-Job
kipet // September 15, 2009 um 9:32 |
stimmt … das dachte ich mir auch!