Unglaublich wie’s so zugeht im Leben einer Selbständigen!
Da herrscht einmal betrübliche Ebbe im Biz. Flaute, nix zu tun. Kein Auftrag kommt rein, nada. Da kann man, wäre man ein gläubiger Mensch, sämtliche Heilige anflehen: “Biiiiitteeeee, bitte!” Obermacker Mammon bleibt unerbittlich. Nix passiert. Kein potenzieller Auftraggeber hat ein Einsehen. Oder Geld. Oder er befindet sich in einem interregnumsmäßigen No-Auftragsdilemma. Oder ist pleite gegangen.
Was auch immer.
Jedenfalls weiß man nicht wo man die Kohle für die nächste Miete her kriegt. Oder gar das (sündhaft) teure Katzenfutter auf das Frau Katz angewiesen ist. Vom eigenen “Futter” ganz zu schweigen. (Leider Gottes findet sich aus mir unerfindlichen Gründen dann doch immer wieder die eine und andere Kalorie zielsicher ihren Weg in meinen Organismus…)
Und dann gibt es diese Zeiten. Tage, Wochen, wo man sich vor lauter Aufträgen kaum mehr raus sieht. Wo ein Tag mehr als nur seine 24 Stunden nötig hätte. Wo man kaum ins Bett kommt vor lauter Terminen, Interviews, tippsen und termingerechtem Publizieren. Wo man drei Angestellte bräuchte um die Auftraggeber zufrieden zu stellen.
Ein schönes, gesundes Mittelmaß. Mehr will ich nicht. Mehr wage ich schon gar nicht mehr zu denken.
Aber halt! Eines dann doch noch, wenn wir schon beim großen Wünschen sind: bitte schick mir ein paar Kunden, die termingerecht zahlen. Das wär natürlich DER Hit.
Also, bitte, lieber Mammon, lieber Schutzengel aller Selbständigen, hab ein Einsehen und wedle mit Deinem Zauberstab – lass endlich wieder Normalität in mein Leben einkehren! Dann gibt’s auch ein Dankeschön. Von meiner Seite.




21. Januar 2012 um 2:03 pm
kann ich verstehen, deinen Wunsch …
21. Januar 2012 um 3:09 pm
vielleicht hat da oben irgendwann einmal irgendjemand oder irgendwas ein einsehen. die hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…