fernweh

es hat mich wieder einmal gepackt – das fernweh – unabänderlich, drängend.

das ende meines kurses ist nah.
der kurze ausflug ins studentendasein nähert sich dem finale grande. es war eine schöne, eine lehrreiche und befruchtende zeit. noch zwei kurstage stehen mir bevor – dann hat der ernst des lebens mich wieder. eines weiß ich heute: ich könnte EWIG studieren. 😉

was passiert nun?

in mir keimt schon seit längerem der wunsch eine zeit lang ins ausland zu gehen. einfach einmal weg von hier, dem alltag, dem einerlei. weg von der fadesse.

ein paar wochen schottland schweben mir auf jeden fall vor. ich bin zivilisationsmüde geworden. mein wunsch: einöde pur. ein paar schaafe dürfen’s schon sein. auch ein paar angus rinder. einheimisch kann man sich auch nicht wegdenken, wäre ja schade, denn die schotten sind ein fröhliches völkchen. aber touristen sollten möglichst wenige meinen weg kreuzen. abschalten. neue ideen tanken. vielleicht die richtige destination für den richtigen kick.

südiatlien – ebenfalls eines meiner wunschziele. amalfi. ein traum. immer wieder seelenerfrischend das leuchtende blau des himmels, die steilküste, die malerischen häuser … jaja. amalfi. das wäre fein.

griechenland. mein studententraum. herrlich war das damals, als ich mit meinen bayerischen freunden und ihrer grünen rennsemmel zwei monate lang kreuz und quer übers griechische festland getingelt bin. freiheit pur. schlafen im schlafsack am strand. einschalfen mit dem duft des meeres in der nase. ein bisschen retsinagefärbte träume träumen. das aufstehen am nächsten morgen mit den ersten sonnenstrahlen. ein sprung ins meer … schwimmen. abends das leben genießen. dolce vita auf greichisch. freundliche menschen. sehr freundlich. sehr hilfsbereit. doch mein griechenland von anno dazumal gibt es heute nicht mehr. es hat sich alles verändert. ich sag immer, die griechen sind touristisch verpatzt … nur noch an ganz wenigen orten kann man das urige griechenland antreffen.

selbst ich bin gespannt, wo es mich heuer im sommer hintreiben wird. teuer soll’s halt nicht sein. aber das hirn auslüften, das ist sehr sehr wichtig.

ich halte euch am laufenden, liebe leser!

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5 Kommentare zu „fernweh“

  1. jaja, das fernweh. eine zeit einöde, niemanden sehen, niemanden hören (naja, ein paar einheimische schon und jemand, der einem das essen macht *g*) wäre sicherlich ganz nett.

    ich dachte auch schon dran, für ein paar tage ins kloster zu gehen, die möglichkeit bieten bei uns die meisten klöster an. bei den preisen habe ich mich dann doch dafür entschieden, zu haus zu bleiben, das telefon abzudrehen und so „ich bin auf einer einsamen insel“ zu spielen.

  2. zu anfang, als ich begann dieses ansinnen laut in meinem bekanntenkreis kund zu tun, erntete ich meist unverständnis. heute hingegen sind diese zweifler selbst „zivilisationsmüde“ und eine freundin hat sogar schon eine zeit im kloster verbracht – ganz so wie du, katzenbuch, sagst. aber du hast recht, ausstieg auf zeit in ein kloster kostet eine schöne stange geld … da ist deine version von telefon-abdrehen-und-einsame-insel-spielen eine gute idee! 🙂

  3. in welchem kloster war deine freundin? wie hat es ihr gefallen? und was hat der spass denn gekostet (doch, ich will’s wissen, mein frustpotential hält wohl noch einiges aus *g*)?

  4. ich wahnsinnige mußte natürlich gleich recherchieren, bin jetzt echt frustriert. auf http://www.urlaubimkloster.at gibt es nähere infos.
    tja, für ein einzelzimmer mit vollpension darf man ab (!) 35 EUR pro tag berappen. in einem kloster, für ein einzelzimmerchen, frühstück, mittagessen, abendessen, und bei meinem glück eine jugendgruppe als zimmernachbar, pro tag mindestens fast 500 Schillinge, das muss ich erst mal verdauen …

  5. *lol* frustpotential …

    also meine freundin mag’s gern teuer und sie ist in rom in ein frauenkloster gegangen. ich müsste lügen wenn ich jetzt einen preis nenne, aber ich erinnere mich, dass sie damals gemeint hat, für das gleiche geld könnte sie eine luxuskreuzfahrt am mittelmeer buchen. 😉

    die guten herren und damen lassen uns zivilisationskrüppel den aufenthalt in ihren klosteranlagen scheinbar wirklich einiges kosten …

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