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Von Bewerbungen, Wiederbewerbungen, Quoten und Statistiken

wozuMit heutigem Tag bin ich um eine Bewerbungswahnsinnserfahrung reicher. Reicher. Klingt so positiv,  fast wie ein Zugewinn. Ist es aber nicht. Tatsächlich hat mich diese Geschichte so weit gebracht mich endgültig nach dem WOZU? zu fragen …

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Spannendes Jobangebot – LOL

surpriseTja, stimmt, meine Ausbildung zur Bibliothekarin war SEHR umfassend. Sehr intensiv. Und sicherlich könnte ich einiges aus einigen Büchern zum Thema „KFZ-Technikerin“ herauslesen und würde es sogar wagen Hand anzulegen – einmal Klopfen mit dem Schraubschlüssel, bitte! ABER obiges Jobangebot über ein heimisches, relativ bekanntes Online-Portal in Sachen Jobsuche, ist schon recht … *räusper* … spannend.

Ich hoffe, dass nicht das AMS auf ebenselbige Kombination Bibliothekarin-KFZ-Technikerin kommt und … *räusper* … spannende … Ideen auswirft – wie mich in den Gabelstaplerführerscheinkurs zu schicken. Gegen einen vom AMS bezahlten Führerscheinkurs selbst hätt ich ja nix einzuwenden und eventuell wäre dieser Ansatz für eine führerscheinlose Person vor allem für künftige Bewerbungsmotivationen die logischere Variante.

Aber der Arbeitsuchende weiß ja nie welche Rädchen im AMS welche Gänge einlegen. Und – na ja, wenn ich ehrlich bin – lieber den Gabelstaplerführerschein machen als sich der Triezerei durchs AMS aussetzen!

nopeHerrlich. Da sitzt Mensch Stunden um Stunden und füllt Fragekästchen über Fragekästchen auf diversen Online-Jobportalen aus und am Ende kommt so was an Jobvorschlag herein?

Selbstredend hab ich die überraschend durchdachte Frage „Passen die vorgeschlagenen Positionen zu Ihrem Jobprofil“ mit NEIN beantwortet …

Der großzügigste Chef der Welt

…entdeckt auf YouTube.

Hier kann ich nur sagen: 3-Daumen-hoch! Fragt sich nur, ob dieses Beispiel Schule macht und sich weitere Häuptlinge finden, die, um ihre Mitarbeiteiter zufrieden zu stellen, auf ihre Millionengagen verzichten und das Geld zu gleichen Teilen auf die komplette Belegschaft aufteilen.

Ebenfalls interessieren würde mich wie die Abteilungs-Häuptlinge reagiert haben als sie erfahren mussten, dass ihr Gehalt (nach unten hin) angeglichen wird. (Teilweise kann man sich die Stimmung unter den Abteilungs-Häuptlingen vorstellen, wenn man die Kommentare liest, die diesem Clip auf YouTube nachfolgen… 😉 )

Chapeau! Und vielleicht eine Möglichkeit das soziale Ungleichgewicht, das immer weiter auseinanderschert, aufzubrechen.

Spannender Artikel zum Thema Wien und seine Arbeitslosen

Es sind Zahlen, die jeden Wiener schockieren müssen. Aber die Stadtpolitik geht mit Nonchalance darüber hinweg. Sie kümmert sich lieber um ein Schlager-Wettsingen, als ob sie primär dafür gewählt worden wäre. Die erschreckenden, jedoch von der Politik ignorierten Zahlen betreffen einerseits die Zuwanderung nach Wien, andererseits die Arbeitslosigkeit, vor allem aber das Verhältnis zwischen diesen beiden Zahlen.

Zum kompletten Gastkommentar von Dr. Andreas Unterberger auf http://www.vienna.at bitte hier klicken.