Schlagwort-Archive: Jobsuche

Über die abenteuerlichen Suchresultate einiger Jobplattformen

wurtsjob_01Jobplattformen an sich sind ja im Großen und Ganzen sehr hilfreiche Instrumente bei der Jobsuche. Vom AMS habe ich in meiner ganzen Laufbahn als Arbeitsuchende erst einen einzigen Jobvorschlag bekommen und der war nicht sonderlich hilfreich: gesucht wurde eine Redakteurin mit Russisch als Muttersprache.

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Der ganz alltägliche Bewerbungswahnsinn, die Erste

bewerbungswahnsinnIch habe mir gedacht, ich lasse ab nun die Welt da draußen, die arbeitende und die arbeitsuchende, an meinem höchstpersönlichen Bewerbungswahnsinn teilhaben – ich garantiere, am Ende bleibt nur ein fassungsloses Kopfschütteln …

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Zum Arbeiten zu alt – für die Pension zu jung

 

engelchen&bengelchenNEUEngelchen *desillusioniert* : Hach ja, Bengelchen. Da hamma nun eine so tolle Ausbilung genossen, haben endlich mal ein kleines Lichtlein am Arbeitslosenhorizont gesehen und was jetzt?
Bengelchen: … Warteschleife. Als ob ich’s nicht geahnt hätte..

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Spannendes Jobangebot – LOL

surpriseTja, stimmt, meine Ausbildung zur Bibliothekarin war SEHR umfassend. Sehr intensiv. Und sicherlich könnte ich einiges aus einigen Büchern zum Thema „KFZ-Technikerin“ herauslesen und würde es sogar wagen Hand anzulegen – einmal Klopfen mit dem Schraubschlüssel, bitte! ABER obiges Jobangebot über ein heimisches, relativ bekanntes Online-Portal in Sachen Jobsuche, ist schon recht … *räusper* … spannend.

Ich hoffe, dass nicht das AMS auf ebenselbige Kombination Bibliothekarin-KFZ-Technikerin kommt und … *räusper* … spannende … Ideen auswirft – wie mich in den Gabelstaplerführerscheinkurs zu schicken. Gegen einen vom AMS bezahlten Führerscheinkurs selbst hätt ich ja nix einzuwenden und eventuell wäre dieser Ansatz für eine führerscheinlose Person vor allem für künftige Bewerbungsmotivationen die logischere Variante.

Aber der Arbeitsuchende weiß ja nie welche Rädchen im AMS welche Gänge einlegen. Und – na ja, wenn ich ehrlich bin – lieber den Gabelstaplerführerschein machen als sich der Triezerei durchs AMS aussetzen!

nopeHerrlich. Da sitzt Mensch Stunden um Stunden und füllt Fragekästchen über Fragekästchen auf diversen Online-Jobportalen aus und am Ende kommt so was an Jobvorschlag herein?

Selbstredend hab ich die überraschend durchdachte Frage „Passen die vorgeschlagenen Positionen zu Ihrem Jobprofil“ mit NEIN beantwortet …

Es ist vollbracht!

akademischeSeit gestern darf ich mich akademische Bibliotheks- und Informationsexpertin nennen. Ich bin jetzt Bibliothekarin! Die Freude ist groß. Die Erleichterung noch mal so gigantisch. Im November findet die Diplomverleihung statt.

Jetzt heißt’s bewerben, bewerben, bewerben. Und mich motivieren, motivieren und motivieren.

Auch das AMS hat natürlich – nach einem Jahr Abstinenz – Sehnsucht nach mir. Bei diesem Gedanken hört der Freundentaumel auf. Kann man mir das verdenken?

Jetzt gerate ich nach einem Jahr Freiheit wieder in die Mühlen des mühsamen Beamtenapparats. Ja, meine Betreuerin ist die netteste AMS-Dame, die man sich nur wünschen kann. Trotzdem hoffe ich, dass ich in den kommenden 3 Wochen vielleicht doch beruflich irgendwo unterkomme und mir damit den Weg zum AMS erspare…

Erkenntnisse einer Librarian 2 B

(c) KulleKalle | pixelio
(c) KulleKalle | pixelio

Da ist man jahrelang auf Jobsuche. Schreibt Motivationsschreiben en masse. Beim Warten auf Antwort auf die ebensolchigen kommt man sich vor wie in Becketts „En attendant Godot“. Kriegt man doch mal Rückmeldung, stellt man sich vor. Tripperippseletripp mit Rock, Bluse, Blazer und High-Heels. Nach etlichen Vorstellungsrunden ein „Du darfst (doch) nicht hinein.“ Und die Chose geht von vorn los.

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Ältere Jobsuchende und der Arbeitsmarkt

alte-arbeitssuchendeÜber das berufliche Elend des Älterwerdens, der Arbeitslosigkeit und dem schier unmöglichen Auftrag der Gesellschaft sich „verdammt noch mal endlich“ einen Job zu suchen.

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